Die 24-Stunden-Betreuung zu Hause in Deutschland ist eine Lösung für Familien, die ihrem Angehörigen eine kontinuierliche Anwesenheit einer Betreuungskraft ermöglichen möchten, ohne ihn in ein Pflegeheim geben zu müssen. In der Regel bedeutet das, dass die Betreuungskraft gemeinsam mit dem Senior oder der Seniorin im Haushalt lebt, bei alltäglichen Aufgaben unterstützt, betreuungsbezogene Tätigkeiten im Haushalt übernimmt und reagiert, wenn Hilfe benötigt wird.
Die monatlichen Kosten für eine legal organisierte 24-Stunden-Betreuung in Deutschland liegen meist bei etwa 2.500 bis 3.500 Euro. Bei einem größeren Aufgabenumfang, häufigem nächtlichem Aufstehen oder hohen Anforderungen an die Sprachkenntnisse kann der Preis jedoch höher ausfallen.
Worin besteht die 24-Stunden-Betreuung zu Hause?
Bei der 24-Stunden-Betreuung erhält die pflegebedürftige Person Unterstützung in den eigenen vier Wänden, in einer vertrauten Umgebung und unter Beibehaltung ihres gewohnten Tagesrhythmus. Für viele ältere Menschen ist das sehr wichtig, da ein Umzug häufig Stress, Verunsicherung und eine Verschlechterung des Wohlbefindens auslösen kann.
Im häuslichen Betreuungsmodell unterstützt die Betreuungskraft den Senior oder die Seniorin bei alltäglichen Tätigkeiten, leistet Gesellschaft, achtet auf eine grundlegende Ordnung in der Wohnung, bereitet Mahlzeiten zu und hilft der Familie dabei, einen sicheren Alltag zu organisieren.
Was bedeutet „24-Stunden-Betreuung“ wirklich?
Der Begriff „24-Stunden-Betreuung“ bedeutet nicht, dass die Betreuungskraft rund um die Uhr ohne Pause arbeitet. Er bedeutet, dass sie mit der betreuten Person oder im selben Haushalt lebt und im vereinbarten Umfang verfügbar ist.
Die Betreuungskraft hat Anspruch auf Ruhezeiten, Schlaf und Freizeit. Der Aufgabenbereich sollte im Vertrag klar geregelt sein, damit die Familie weiß, was sie erwarten kann, und die Betreuungskraft sichere sowie rechtlich korrekte Arbeitsbedingungen hat.
Zur 24-Stunden-Betreuung gehören meistens:
- Anwesenheit der Betreuungskraft im Haushalt des Seniors,
- Unterstützung bei morgendlichen und abendlichen Abläufen,
- Zubereitung von Mahlzeiten,
- Erinnerung an die Medikamenteneinnahme,
- Begleitung bei Spaziergängen,
- Unterstützung bei der Aufrechterhaltung der Ordnung,
- Reaktion auf akute Bedürfnisse des Seniors,
- Kontakt zur Familie oder zum Koordinator.
Welche Aufgaben übernimmt die Betreuungskraft im Alltag?
Der konkrete Aufgabenbereich hängt vom Gesundheitszustand, der Selbstständigkeit des Seniors und den Vereinbarungen mit der Familie ab. Die Unterstützung einer Person, die sich noch selbstständig fortbewegen kann, sieht anders aus als die Betreuung eines Seniors nach einem Schlaganfall, mit Demenz oder mit eingeschränkter Mobilität.
Zu den täglichen Aufgaben einer Betreuungskraft können gehören:
- Hilfe beim Aufstehen, Hinsetzen und Bewegen in der Wohnung,
- Unterstützung beim An- und Auskleiden,
- Hilfe bei der Körperpflege,
- Zubereitung von Mahlzeiten nach Empfehlungen,
- Einkäufe,
- leichte Hausarbeiten,
- Waschen und Bügeln der Kleidung des Seniors,
- Strukturierung des Tages,
- Gespräche und Aktivierung,
- Begleitung zu Arztterminen,
- Beobachtung von Veränderungen im Wohlbefinden des Seniors.
Ein gut vorbereiteter Betreuungsplan sollte klar festlegen, welche Tätigkeiten täglich, welche mehrmals pro Woche und welche nur bei Bedarf ausgeführt werden.
Was umfasst die häusliche Betreuung in der Regel nicht?
Eine häusliche Betreuungskraft ersetzt weder einen Arzt noch eine Pflegefachkraft oder anderes medizinisches Fachpersonal. Sie kann im Alltag unterstützen, sollte jedoch keine Tätigkeiten ausführen, die medizinische Qualifikationen erfordern, sofern sie nicht über entsprechende Berechtigungen verfügt.
Die häusliche Betreuung umfasst in der Regel nicht:
- Verabreichung von Injektionen,
- Wechsel spezieller Verbände,
- Wundbehandlung,
- eigenständige Festlegung von Medikamentendosen,
- Durchführung medizinischer Behandlungen,
- durchgehendes Wachen rund um die Uhr ohne Erholung,
- schwere Hausarbeiten, die nicht mit der Betreuung zusammenhängen,
- Betreuung anderer Haushaltsmitglieder, sofern dies nicht vorher vereinbart wurde.
Wenn der Senior regelmäßig medizinische Leistungen benötigt, kann die häusliche Betreuung mit Besuchen eines ambulanten Pflegedienstes kombiniert werden.
Für wen ist die 24-Stunden-Betreuung zu Hause eine gute Lösung?
Die 24-Stunden-Betreuung eignet sich für Menschen, die nicht mehr allein leben möchten oder können, aber weiterhin zu Hause bleiben können. Häufig entscheiden sich Familien dafür, wenn Senioren mehrmals täglich Unterstützung benötigen, Gedächtnisprobleme haben, in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder die ständige Anwesenheit einer zweiten Person brauchen.
Diese Lösung ist besonders hilfreich, wenn die Familie weit entfernt wohnt, berufstätig ist oder selbst keine regelmäßige Betreuung sicherstellen kann.
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Vertrauen, Fürsorge und Sicherheit
Wir setzen auf persönliche Kommunikation, Empathie und sorgfältige Auswahl, damit Betreuung wirklich zu den Bedürfnissen Ihrer Angehörigen passt.
Einfühlsame Betreuung im häuslichen Umfeld
Individuelle Auswahl passender Betreuungskräfte
Transparente Kommunikation und persönliche Beratung
Teilweise selbstständiger Senior vs. bettlägeriger Senior
Ein teilweise selbstständiger Senior benötigt meist Unterstützung bei ausgewählten Tätigkeiten. Er kann möglicherweise noch allein essen, sich unterhalten, sich mit einem Rollator bewegen oder einen Teil der täglichen Aufgaben selbst erledigen, braucht jedoch die Anwesenheit einer Person, die auf seine Sicherheit achtet.
In einem solchen Fall kann die Betreuungskraft unterstützen bei:
- der Zubereitung von Mahlzeiten,
- der Körperpflege,
- Einkäufen,
- Spaziergängen,
- der Erinnerung an Medikamente,
- der Haushaltsführung,
- der Tagesstrukturierung.
Ein bettlägeriger Senior benötigt deutlich mehr Unterstützung. Erforderlich sein können Hilfe beim Umlagern, beim Essen, bei der Körperpflege im Bett, beim Transfer vom Bett in den Rollstuhl sowie eine häufigere Kontrolle des Wohlbefindens. Bei einer solchen Betreuung sollten der Aufgabenbereich, die Möglichkeiten der Betreuungskraft und eine mögliche pflegerische Unterstützung genau besprochen werden.
Krankheiten und Situationen, in denen häusliche Betreuung besonders sinnvoll ist
Die 24-Stunden-Betreuung kann bei vielen Erkrankungen und familiären Situationen eine gute Lösung sein. Am häufigsten betrifft sie Senioren mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit, chronischen Erkrankungen oder Gedächtnisstörungen.
Familien entscheiden sich häufig für häusliche Betreuung bei:
- Demenz,
- Alzheimer-Krankheit,
- Parkinson-Krankheit,
- Schwäche nach einem Krankenhausaufenthalt,
- Rekonvaleszenz nach einem Knochenbruch,
- eingeschränkter Mobilität,
- Einsamkeit des Seniors,
- Sturzrisiko,
- Problemen mit regelmäßiger Nahrungsaufnahme,
- Bedarf an täglicher Aufsicht.
In solchen Situationen gibt die ständige Anwesenheit einer Betreuungskraft der Familie mehr Sicherheit und hilft dem Senior, eine sichere Alltagsroutine beizubehalten.
Wie läuft die Einstellung einer Betreuungskraft für Senioren ab?
Die Organisation der Betreuung beginnt mit einer genauen Analyse der Situation des Seniors. Je besser Bedürfnisse, Gesundheitszustand und Wohnbedingungen beschrieben werden, desto leichter ist es, eine Person auszuwählen, die den täglichen Anforderungen gewachsen ist.
Eine professionelle Agentur sollte keine zufällige Betreuungskraft vorschlagen. Zunächst sollte sie Informationen sammeln, den Betreuungsumfang besprechen, die Kosten darstellen und erst danach eine geeignete Kandidatin vorstellen.
Meldung des Betreuungsbedarfs durch die Familie
Der erste Schritt ist ein Gespräch mit der Familie. Dabei wird geklärt, welche Unterstützung der Senior benötigt und welche Erwartungen die Angehörigen haben.
Meist werden besprochen:
- Alter des Seniors,
- Erkrankungen und Diagnosen,
- Grad der Selbstständigkeit,
- Art der Fortbewegung,
- Gewicht und Größe des Seniors,
- hygienische Bedürfnisse,
- Ernährung,
- eingenommene Medikamente,
- Tagesrhythmus,
- nächtliche Situation,
- Wohnbedingungen,
- Anforderungen an die Sprachkenntnisse,
- gewünschter Beginn der Betreuung.
In dieser Phase ist es wichtig, auch über Schwierigkeiten offen zu sprechen, etwa Desorientierung, Aggression, nächtliches Aufstehen oder Probleme mit der Hygiene. Das Verschweigen solcher Informationen kann dazu führen, dass die Betreuungskraft nicht passend ausgewählt wird.
Analyse des Zustands des Seniors und des Unterstützungsbedarfs
Nach dem Sammeln der Informationen bestimmt die Agentur, welche Art von Unterstützung der Senior benötigt. Die Betreuung einer mobilen Person, die vor allem Gesellschaft und Hilfe im Haushalt braucht, wird anders kalkuliert als die Betreuung einer bettlägerigen Person.
Die Analyse sollte umfassen:
- Anzahl der Stunden aktiver Hilfe am Tag,
- Bedarf an nächtlicher Unterstützung,
- Grad der Selbstständigkeit des Seniors,
- Sturzrisiko,
- Notwendigkeit von Transfers,
- häusliche Aufgaben,
- erforderliche Deutschkenntnisse,
- Erfahrung, die von der Betreuungskraft erwartet wird.
So erhält die Familie ein Angebot, das zur tatsächlichen Situation passt, statt eines pauschalen Preises ohne Erklärung.
Auswahl der Betreuungskraft
Bei der Auswahl der Betreuungskraft sollten Erfahrung, Referenzen, Sprachkenntnisse, Bereitschaft zum Umzug und persönliche Eigenschaften berücksichtigt werden. Bei langfristiger Betreuung spielt Stabilität eine große Rolle. Senioren reagieren häufig empfindlich auf häufige Wechsel von Personen im eigenen Zuhause.
MK Care arbeitet mit Betreuungskräften aus Asien und Südamerika zusammen, wodurch sich die Personalfluktuation reduzieren lässt. Eine längere Anwesenheit derselben Person im Haushalt des Seniors fördert einen ruhigeren Alltag, bessere Kommunikation und den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.
Bei der Auswahl einer Betreuungskraft werden berücksichtigt:
- Erfahrung in der Seniorenbetreuung,
- Referenzen,
- Sprachkenntnisse,
- Bereitschaft, im Haushalt des Seniors zu wohnen,
- Stressresistenz,
- Umgang mit älteren Menschen,
- Erfahrung mit bestimmten Erkrankungen,
- persönliche Passung zum Charakter des Seniors.
Ankunft, Einarbeitung und Beginn der Betreuung
Nach Annahme der Kandidatin werden der Anreisetermin, die Unterkunftsbedingungen und die Details des Betreuungsbeginns festgelegt. Die Familie sollte ein Zimmer für die Betreuungskraft, Zugang zum Bad, Informationen über den Senior sowie eine Liste wichtiger Kontakte vorbereiten.
In den ersten Tagen lernt die Betreuungskraft den Rhythmus des Haushalts, die Gewohnheiten des Seniors und die Art der Kommunikation mit der Familie kennen. Wichtig ist, dass die Agentur in engem Kontakt bleibt und reagiert, wenn etwas angepasst werden muss.
Suchen Sie eine 24-Stunden-Betreuung für einen Angehörigen in Deutschland oder Österreich? MK Care hilft dabei, eine geprüfte, legal angestellte Betreuungskraft passend zur Situation des Seniors und der Familie auszuwählen. Wir bieten eine individuelle Abstimmung, transparente Vertragsbedingungen und Kontakt zu einem Koordinator in jeder Phase der Betreuung.
Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause in Deutschland?
Der Preis für eine 24-Stunden-Betreuung in Deutschland hängt vom Aufgabenbereich, dem Zustand des Seniors, der Erfahrung der Betreuungskraft, den Sprachkenntnissen und dem Beschäftigungsmodell ab. Familien sollten die angegebenen Preisspannen als Orientierung verstehen, da jede Situation individuell bewertet werden muss.
Im Jahr 2026 liegen viele Angebote für legale häusliche Betreuung bei etwa 2.500 bis 3.500 Euro monatlich. Bei höheren Anforderungen kann der Preis darüber liegen, insbesondere wenn eine Betreuungskraft mit sehr guten Deutschkenntnissen, umfangreicher Erfahrung oder Bereitschaft zu häufiger nächtlicher Unterstützung benötigt wird.
Was beeinflusst den monatlichen Preis?
Der Preis der Betreuung wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Entscheidend sind vor allem die tatsächlichen Bedürfnisse des Seniors und das Maß an Verantwortung der Betreuungskraft.
Der Preis kann abhängen von:
- Grad der Selbstständigkeit des Seniors,
- Anzahl der hygienischen Tätigkeiten pro Tag,
- Notwendigkeit von Transfers,
- nächtlichem Aufstehen,
- Vorliegen von Demenz oder Alzheimer,
- Umfang der häuslichen Aufgaben,
- Deutschkenntnissen,
- Erfahrung der Betreuungskraft,
- gewünschtem Beginn der Betreuung,
- Vertragsdauer,
- Anforderungen der Familie an das Profil der Betreuungskraft.
Ein niedrigerer Preis bedeutet nicht immer ein besseres Angebot. Manchmal ergibt er sich aus einem unklaren Beschäftigungsmodell, versteckten Zusatzkosten oder fehlender Unterstützung nach Beginn der Betreuung.
Preisunterschiede bei leichterer und anspruchsvollerer Betreuung
Bei leichterer Betreuung ist der Senior teilweise selbstständig. Er benötigt vor allem Hilfe im Haushalt, Gesellschaft, Zubereitung von Mahlzeiten, Erinnerung an Medikamente und Unterstützung bei alltäglichen Tätigkeiten.
Eine solche Betreuung ist in der Regel günstiger als die Betreuung einer bettlägerigen Person oder eines Seniors, der intensive Hilfe benötigt.
Anspruchsvollere Betreuung kann umfassen:
- Hilfe beim Transfer,
- Körperpflege im Bett,
- Füttern,
- häufiges nächtliches Aufstehen,
- Betreuung bei fortgeschrittener Demenz,
- größere Verantwortung für die Sicherheit,
- Erfahrung mit ähnlichen Fällen.
Je größer der Unterstützungsbedarf ist, desto wichtiger wird die Auswahl einer entsprechend vorbereiteten Betreuungskraft.
Woraus setzt sich der Gesamtpreis der Betreuung zusammen?
Die Gesamtkosten einer 24-Stunden-Betreuung umfassen mehr als nur das Gehalt der Betreuungskraft. Dazu gehören auch Arbeitsorganisation, Verwaltung, rechtssichere Beschäftigung und der Kontakt zur Familie.
Vergütung der Betreuungskraft
Den größten Teil der Kosten macht die Vergütung der Betreuungskraft aus. Sie hängt vom Arbeitsumfang, der Erfahrung, den Sprachkenntnissen und dem Schwierigkeitsgrad des Einsatzes ab.
In einem legalen Kooperationsmodell sollte die Vergütung mit arbeitsrechtlichen Vorschriften, Sozialabgaben, Versicherung und einem klar definierten Aufgabenbereich verbunden sein. Ein zu niedriger Preis kann auf das Risiko von Unregelmäßigkeiten hinweisen.
Organisations- und Verwaltungskosten
Die Agentur ist verantwortlich für Rekrutierung, Prüfung der Betreuungskraft, Kontrolle von Referenzen, Vorbereitung der Unterlagen, Koordination der Anreise und Kontakt mit der Familie.
Organisationskosten können umfassen:
- Auswahl der Kandidatinnen,
- Überprüfung der Erfahrung,
- Bearbeitung der Unterlagen,
- Koordination der Anreise,
- Kontakt zur Familie,
- Unterstützung während der laufenden Betreuung,
- Organisation eines Wechsels der Betreuungskraft,
- Hilfe in Notfällen.
Bei MK Care ist Transparenz ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit. Die Familie sollte von Anfang an wissen, wofür sie bezahlt und welchen Umfang an Unterstützung sie erhält.
Unterkunft und Verpflegung
Bei der 24-Stunden-Betreuung wohnt die Betreuungskraft in der Regel im Haushalt des Seniors. Die Familie stellt ihr ein eigenes Zimmer, Zugang zum Bad sowie Verpflegung zur Verfügung.
Das Zimmer sollte Erholung und Privatsphäre ermöglichen. Das ist wichtig für die Qualität der Betreuung, denn eine übermüdete Person ohne ausreichende Regenerationsmöglichkeiten kann den Senior nicht gut unterstützen.
Die Familie sollte vorbereiten:
- ein eigenes Zimmer,
- Platz zur Aufbewahrung persönlicher Dinge,
- Internetzugang, falls erforderlich,
- Zugang zum Badezimmer,
- grundlegende Verpflegung,
- klare Regeln zur Nutzung von Küche und Haushaltsgeräten.
Suchen Sie eine zuverlässige Betreuungskraft?
Wir helfen Senioren und ihren Angehörigen, eine passende häusliche Betreuung zu finden — persönlich, transparent und mit viel Einfühlungsvermögen. Lassen Sie uns über Ihre Situation sprechen.
Zusätzliche Kosten, die Familien häufig vergessen
Neben der monatlichen Gebühr können zusätzliche Kosten entstehen. Nicht jede Agentur berücksichtigt sie im Preis, deshalb sollte man sie vor Vertragsunterzeichnung ausdrücklich erfragen.
Zu den Zusatzkosten können gehören:
- Anreise der Betreuungskraft,
- Zuschlag für Feiertage,
- Zuschlag für einen besonders anspruchsvollen Einsatz,
- zusätzliche Versicherung,
- Hygieneartikel,
- Hilfsmittel,
- Pflegebett,
- Patientenlifter,
- Handschuhe und Desinfektionsmittel,
- Transport zu Arztterminen,
- pflegerische Leistungen.
Ein transparentes Angebot sollte klar zeigen, was im Preis enthalten ist und was separat berechnet werden kann. Bei MK CARE wird der endgültige Preis dem Kunden immer nach einem Gespräch mit ihm oder mit der entscheidungsbefugten Person mitgeteilt. Nach diesem Gespräch erhält der Kunde einen Preis, in dem enthalten sind:
- Vergütung der Betreuungskraft,
- Krankenversicherung,
- Betreuung durch den Koordinator bzw. das Unternehmen,
- Anreise aus Polen zum Kunden,
- Zuschlag für eine besonders schwierige Situation,
- zusätzliche Versicherung.
Kann man die Kosten der 24-Stunden-Betreuung für Senioren senken?
Die Betreuungskosten können durch Leistungen und steuerliche Entlastungen, die in Deutschland verfügbar sind, teilweise reduziert werden. Die Höhe der Unterstützung hängt vom Pflegegrad, von der Art der Leistungen und von der steuerlichen Situation der Familie ab.
Im Jahr 2026 beträgt das monatliche Pflegegeld:
- 347 Euro bei Pflegegrad 2,
- 599 Euro bei Pflegegrad 3,
- 800 Euro bei Pflegegrad 4,
- 990 Euro bei Pflegegrad 5.
Pflegegrad 1 berechtigt nicht zum Bezug von Pflegegeld.
Leistungen und Zuschüsse in Deutschland
Familien in Deutschland können verschiedene Formen der Unterstützung nutzen. Ein Teil der Leistungen wird direkt an die pflegebedürftige Person gezahlt, andere können für unterstützende Dienstleistungen verwendet werden.
Zu den am häufigsten besprochenen Formen gehören:
- Pflegegeld,
- Pflegesachleistungen,
- Entlastungsbetrag,
- Mittel für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege,
- Zuschüsse für Pflegehilfsmittel,
- steuerliche Entlastungen für haushaltsnahe Dienstleistungen.
Der Entlastungsbetrag beträgt im Jahr 2026 131 Euro monatlich, und die Mittel für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch betragen 42 Euro monatlich, gemäß den aktuellen Leistungsübersichten.
Wie funktioniert der Pflegegrad im Zusammenhang mit häuslicher Betreuung?
Der Pflegegrad beschreibt den Grad der Selbstständigkeit beziehungsweise Einschränkung einer pflegebedürftigen Person. Je höher der Pflegegrad, desto größer sind die Betreuungsbedürfnisse und desto höher können die möglichen Leistungen ausfallen.
Im Zusammenhang mit häuslicher Betreuung hilft der Pflegegrad der Familie dabei:
- den Unterstützungsbedarf des Seniors einzuschätzen,
- Pflegegeld zu erhalten,
- zusätzliche Leistungen zu nutzen,
- das Pflegebudget zu planen,
- häusliche Betreuung mit ambulanten Pflegediensten zu kombinieren.
Ein vorhandener Pflegegrad bedeutet jedoch nicht, dass die 24-Stunden-Betreuung kostenlos ist. Die Leistungen reduzieren meist die Kosten, die von der Familie getragen werden müssen, decken sie aber in der Regel nicht vollständig ab.
Häufige Fragen von Familien vor der Entscheidung
Vor Beginn der Betreuung fragen Familien am häufigsten nach der Anwesenheit der Betreuungskraft im Haushalt, der Arbeitszeit, dem Aufgabenbereich und dem Vorgehen in Notfällen. Eine gute Klärung dieser Punkte verhindert Missverständnisse.
Wohnt die Betreuungskraft mit dem Senior zusammen?
Bei der 24-Stunden-Betreuung wohnt die Betreuungskraft meistens mit dem Senior im selben Haushalt. Die Familie stellt ihr ein eigenes Zimmer, Verpflegung und Bedingungen zur Erholung zur Verfügung.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Betreuungskraft rund um die Uhr aktiv arbeitet. Ihre Anwesenheit gibt dem Senior Sicherheit, aber Arbeits- und Ruhezeiten sollten rechtlich korrekt und mit gesundem Menschenverstand geregelt werden.
Wie viele Stunden arbeitet die Betreuungskraft tatsächlich?
Die Betreuungskraft erfüllt ihre Aufgaben gemäß dem vereinbarten Tagesplan. Sie hilft morgens, tagsüber und abends und kann bei entsprechender Vereinbarung auch nachts reagieren.
Wenn der Senior viele nächtliche Einsätze benötigt, sollte dies bereits bei der Preiskalkulation angegeben werden. Häufiges nächtliches Aufstehen beeinflusst die Kosten und kann zusätzliche Unterstützung erforderlich machen.
Was passiert bei Urlaub, Krankheit oder einem kurzfristigen Wechsel der Betreuungskraft?
Eine professionelle Agentur sollte ein Verfahren für den Fall von Krankheit, Urlaub oder notwendigem Wechsel der Betreuungskraft haben.
Die Familie sollte fragen:
- wer eine Vertretung organisiert,
- wie lange der Wechsel der Betreuungskraft dauert,
- ob der Wechsel mit zusätzlichen Kosten verbunden ist,
- wer den Kontakt zur Familie hält,
- wie die Informationen über den Senior übergeben werden,
- ob ein Koordinator in Notfällen erreichbar ist.
Bei MK Care erhält die Familie in jeder Phase der Zusammenarbeit Unterstützung durch einen Koordinator. Das ist besonders wichtig, wenn eine schnelle Reaktion erforderlich wird.
MK Care hilft Familien in Deutschland und Österreich, häusliche Betreuung auf Basis geprüfter Betreuungskräfte, transparenter Bedingungen und individueller Abstimmung zu organisieren. Wenn Sie eine stabile Betreuung für einen Angehörigen suchen, kontaktieren Sie MK Care und besprechen Sie den Bedarf des Seniors mit einem Koordinator.


